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Gerry-Weber Fashion Night 2010

Gerry Weber Fashion Night. Am 12.6.2010 war es so weit. Ich durfte als einer von 40 akkreditierten Fotografen bei der Gerry Weber Fashion Night fotografieren.

Bereits um 14:00 Uhr war ich dort – schließlich hatte man mir in Aussicht gestellt, bereits beim Halbfinale der Herren aus erster Reihe fotografieren zu dürfen.

Eine freundliche Dame vom Sicherheitsdienst begleitete mich persönlich zur Pressestelle, wo ich meinen Ausweis und das begehrte Armband erhielt. Dort erzählte man mir wo ich was finde, was ich alles machen darf – aber auch was nicht erlaubt ist. Klingt hart, war es aber nicht. Die Einweisung war nett, und ich fühlte mich Willkommen.

Also verschaffte ich mir draußen einen groben Überblick, besuchte kurz das Presse-Café, die Tribüne und die Liveband, die vor dem Stadion lässige Musik spielte, um dann mit dem „Zutrittsberechtigungsarmband“ durch einen kleinen Tunnel direkt in den Stadioninnenraum zu gelangen.

Genial. Ich durfte direkt vom Spielfeldrand beim 2. Herren-Halbfinale (Federer-Petzschner) fotografieren – umzäunt von riesengroßen weißen Objektiven, kam ich mir an dieser Stelle mit meinem neuen Canon EF 70-200/2.8 L IS USM II fast etwas „unterbemittelt“ vor.

Nach einer halben Stunde machte ich mich auf den Weg ins Convention-Center, wo neben der abendlichen Modenshow noch das neue Beleuchtungskonzept im Bild festgehalten werden musste. Ich verschaffte mir kurz einen Überblick, damit es später richtig losgehen konnte. Denn jetzt war einer der vielen Höhepunkte gekommen. Ich durfte in einen streng abgeschirmten Bereich, wo sich die Promis die Klinke in die Hand gaben, und die Modells ihren Auftritt probten. Als einziger Fotograf durfte ich in diese heiligen Gefilde hinein – hier wurde auch geschminkt und gestylt. Ist schon toll, wenn man Sara Nuru – die als Special-Guest bei der Show mitlief – aus nächster Nähe in der Maske ablichten darf.

Dann eine kurze Pause – um pünktlich wieder ins CC zu gelangen, wo das reichhaltige Essen serviert wurde. Champagner, Austern, Scampis, Filets, Spargel — spanisch, französisch, deutsch, westfälisch…. jaja! ;-) u.v.m.

Im CC gab es einen Regieturm – von hier wurde alles gesteuert und ausgeleuchtet – von dem man einen perfekten Überblick über die gesamte Halle hatte. Mit der entsprechenden Genehmigung konnte ich die neue Beleuchtung auch noch von hier oben im Bild festhalten.

Shake-Hands unter den Fotografen, man begrüßte sich und tauschte Informationen über die bevorstehenden Stunden aus. Dann wieder Promis und Blitzlichtgewitter.
Die Moderation des Abends übernahm charmant Franziska Schenk. Für musikalische Abwechslung sorgten Ten Alive, Reamonn und die No Angels.

Die Modenshow wurde anmoderiert und ich sicherte mir meinen Platz in der ersten Reihe, mittig zur Bühne – yeah, aus meiner Sicht der beste Platz. Da ich auch den Proben in etwa wusste, was passieren wird, war ich bestens präpariert. Die Show, bei der es auch viele akrobatische Einlagen gab, lief perfekt – das Feuerwerk hätte allerdings etwas größer und länger sein können – wobei das bei einer Indoor-Veranstaltung sicherlich nicht so einfach zu gestalten ist.

Neben vielen Interviews auf der Bühne und den Auftritten der Bands war meine Aufgabe erledigt.

Mein Resümeé nach rund 2.500 Aufnahmen:
Aus fotografischer Sicht ein Event, was man gerne auf den Chip bannt. Angefangen von der Betreuung der Fotografen (Journalisten, Presse, etc.), über die einzelnen Highlights der gesamten Veranstaltung über das hervorragende Essen, an dem man sich auch als Fotograf bedienen konnte, und das faire Miteinander der „um gute Fotos ringenden Paparazzis“: eine glatte 10!

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